Route Ursprünge des Königreichs

Diese Route führt in die grünsten Täler der aragonesischen Pyrenäen: Hecho und Ansó. Der atlantische Einfluss im Klima mit mehr Regen und milderen Temperaturen zusammen mit der geringeren Höhe der Berge verleiht diesen Tälern ein weicheres Aussehen, das im Gegensatz zum Rest der aragonesischen Pyrenäen steht.

Auch die langsame Tour durch diese schönen Landschaften ermöglicht die Entdeckung der Ursprünge des Königreichs Aragón durch den Besuch von Orten wie dem beeindruckenden Kloster San Juan de la Peña mit seinem königlichen Pantheon und den Tälern, die die Entstehung Aragóns bewirkten.

Interessante Details

  • Entfernung:
    117 km

    Geschätzte Zeit ohne Stopps:2 h 44 min

    Empfohlene Phasen: 2-3

Empfohlene Phasen

    1. Aratorés – Ansó
    2. Ansó – San Juan de la Peña – Bernués
    1. Bernués – San Juan de la Peña – Ansó
    2. Ansó – Aratorés

Routenkarte

Interessante Hinweise und Punkte

Herzlichen Glückwunsch, Sie werden die Slow Driving Route genießen "Route Ursprünge des Königreichs".
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Routenpunkte "Route Ursprünge des Königreichs"

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Die Route beginnt in Aratorés, einer Ortschaft, die eine etwa anderthalbstündige Autofahrt von Huesca entfernt ist, wobei man zunächst Richtung Jaca und später Richtung Frankreich fahren muss.

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Die Route beginnt in Aratorés, einer Ortschaft, die eine etwa anderthalbstündige Autofahrt von Huesca entfernt ist, wobei man zunächst Richtung Jaca und später Richtung Frankreich fahren muss.

Aratorés local_hotel

Aratorés ist ein kleines Dorf, das auf einer Ebene am Fuße der Gebirgskette de los Ángeles nicht weit entfernt vom Fluss Aragón angesiedelt ist. Es ist eines der Dörfer des Tals, das es am besten verstanden hat, die traditionelle Architektur und die ländliche Umgebung zu bewahren. Ein Spaziergang durch seine ruhigen Straßen ermöglicht die Betrachtung einer Musterauswahl von interessanten, gut erhaltenen oder restaurierten Gebäuden. Die erweiterte und in der Barockzeit restaurierte Pfarrei San Juan Bautista romanischen Ursprungs (XII. Jahrhundert) ragt heraus. Aber das Bekannteste der Kirche ist der draußen eingebettete Grabstein zusammen mit dem aus dem Jahr 901 datierten und aus einer ehemaligen Einsiedelei aus der Nähe des Dorfes stammenden Portal.

Punkt 1

Von unserem Startpunkt in Aratorés aus fahren Sie 3,7 km auf einer kurvenreichen Strecke Richtung Westen, bis Sie Borau erreichen. Auf halber Strecke befindet sich ein Kreisverkehr.

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Von unserem Startpunkt in Aratorés aus fahren Sie 3,7 km auf einer kurvenreichen Strecke Richtung Westen, bis Sie Borau erreichen. Auf halber Strecke befindet sich ein Kreisverkehr.

Borau restaurantlocal_hotel

Borau ist ein in mehr als 1.000 Meter Höhe gelegener Ort und wird vom Fluss Lubierre durchquert. Er befindet sich in der Kategorie selbständiges Dorf, was von seiner Bedeutung als Siedlung in der Vergangenheit zeugt. Die Spuren dieses Glanzes sind im gesamten Stadtkern vorhanden, an den Fassaden einiger seiner Gebäude und im Aussehen vieler seiner Häuser, die mit erlesenem Geschmack renoviert wurden.

Seine engen und gepflasterten Straßen voller Details, seine Kirche aus dem XVI. Jahrhundert, die von oben über den Ort wacht, die Schiefer- und Fliesendächer und die pyrenäischen Kamine verwandeln ihn in einen der am besten erhaltenen Ortskerne des Gebietes. Borau ist ebenfalls ein hervorragender Ausgangspunkt für einen Aufenthalt in den Pyrenäen. Wenige Kilometer von Jaca und den Skistationen Astún, Candanchú und Le Somport entfernt, bietet er außerdem ein ausgedehntes Netz von markierten Wanderwegen.

Punkt 2

Fahren Sie von Borau Richtung Norden. Nach 1 km müssen Sie nach rechts auf einen nicht asphaltierten Weg abbiegen, der zu der Kirche führt. Sie ist ausgeschildert.  

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Fahren Sie von Borau Richtung Norden. Nach 1 km müssen Sie nach rechts auf einen nicht asphaltierten Weg abbiegen, der zu der Kirche führt. Sie ist ausgeschildert.  

Einsiedelei San Adrián de Sasabe

Ganz in der Nähe von Borau liegt San Adrián de Sasabe, das eines der bedeutendsten Klöster des Hochmittelalters war. Heute ist nur noch die wunderschöne romanische Kirche als einziges Relikt des Klosters, das dort existierte, übrig. Es war erster aragonesischer Bischofssitz und befindet sich am Zusammenfluss zweier Schluchten an einem seltsamen und wenig geeigneten Ort für die Errichtung eines Gebäudes, weshalb seine Förderer ein wichtiger Grund bewegt haben muss, es genau dort zu erbauen.

Es handelt sich um eine romanische Kirche(X. Jh.), die ebenso wie die nahegelegene Einsiedelei Iguácel die Stile der lombardischen Romanik und der aus Jaca kombiniert, was auf ihre verschiedenen Bauepochen hinweist. Sie bewahrt gut erhaltene Kapitelle und einige Inschriften von höchstem Interesse und ist eines der bedeutendsten Klöster der Geschichte Aragons. Der Legende nach war dieses Kloster auch einer der Plätze des Heiligen Grals in den Pyrenäen auf seiner Reise nach San Juan de la Peña und später zur Kathedrale von Valencia.

Punkt 3

Fahren Sie auf dem Weg zurück auf die Straße und biegen Sie rechts ab, um auf dieser Straße Richtung Nordwesten weiterzufahren, bis Sie nach Aísa gelangen.

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Fahren Sie auf dem Weg zurück auf die Straße und biegen Sie rechts ab, um auf dieser Straße Richtung Nordwesten weiterzufahren, bis Sie nach Aísa gelangen.

Aísa restaurantlocal_hotel

Aísa gibt einem der schönsten und unbekanntesten Täler der aragonesischen Pyrenäen seinen Namen. Der Ort befindet sich in mehr als 1.000 Meter Höhe südlich des Berges Pico de Aspe, einer der spektakulärsten Landschaften der Pyrenäen.

In das ausgedehnte Gemeindegebiet befindet sich auch die renommierte Skistation Candanchú, die älteste des Landes, einbezogen. Der Kern von Aísa ragt wegen des hervorragenden Erhaltungszustandes eines Großteils seiner Häuser und der sorgfältigen Sanierungen, denen es gelungen ist, dem unverwechselbaren Stil der volkstümlichen Gebirgsarchitektur treu zu bleiben, heraus. Schieferdächer, schöne Kamine und Fassaden mit Fliesenoberseite wiederholen sich mit angenehmer Harmonie entlang des Stadtkerns. Dieser Ort bildet zusammen mit Jasa, Aragüés del Puerto, Ansó, Hecho und La Canal de Berdún die geschützte Landschaft des Naturparks Valles Occidentales.

Punkt 4

Die Strecke zwischen Aísa und Jasa ist besonders serpentinenreich. Es gibt viele Schluchten. Verlassen Sie Aísa Richtung Norden und fahren Sie auf die A-2605. Die Strecke ist 9,8 km lang.

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Die Strecke zwischen Aísa und Jasa ist besonders serpentinenreich. Es gibt viele Schluchten. Verlassen Sie Aísa Richtung Norden und fahren Sie auf die A-2605. Die Strecke ist 9,8 km lang.

Jasa restaurantlocal_hotel

Das kleine Gemeindegebiet von Jasa verbirgt sich am linken Ufer des Tals des Flusses Osia zwischen mit Wäldern gesprenkelten Mittelgebirgsgegenden. Der Stadtkern ist am Rand einer Geländeterrasse, die die Mündung der Schlucht Larigo beherrscht, angesiedelt.

Die Pfarrkirche Nuestra Señora de la Asunción ragt aus einem Komplex traditioneller Bergarchitektur heraus. Über das Gebiet verstreut befinden sich einige Schäferhütten, wie die von Sandiniés, die das Panorama der traditionellen Architektur vervollständigen. Ein Netz traditioneller und moderner Wanderwege ermöglicht den Zugang zu jedem Winkel des Gebietes, in dem die wunderschönen Aussichten, die vom Gipfel der Gebirgskette von Luesia, zu dem man bequem über die Straße von Aisa gelangen kann, erreicht werden, herausragen. Ein Teil seines Gemeindegebietes wird vom Naturpark Valles Occidentales eingenommen.

Punkt 5

Verlassen Sie Jasa und begeben Sie sich auf die Straße, die von Aragüés del Puerto (einem weiteren Schatz der Pyrenäen) nach Süden verläuft (A-2605). Nachdem Sie den Ort verlassen haben, überqueren Sie den Fluss Río Osia. Fahren Sie weiter Richtung Westen, bis Sie nach rechts auf die A-176 Richtung Norden abbiegen können, die nach Hecho führt. Dieser Streckenabschnitt ist 14,8 km lang.

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Verlassen Sie Jasa und begeben Sie sich auf die Straße, die von Aragüés del Puerto (einem weiteren Schatz der Pyrenäen) nach Süden verläuft (A-2605). Nachdem Sie den Ort verlassen haben, überqueren Sie den Fluss Río Osia. Fahren Sie weiter Richtung Westen, bis Sie nach rechts auf die A-176 Richtung Norden abbiegen können, die nach Hecho führt. Dieser Streckenabschnitt ist 14,8 km lang.

Hecho/Echo local_gas_stationrestaurantlocal_hotel

Das Tal Hecho/Echo ist einer der Orte der Pyrenäen, deren Entdeckung sich lohnt. Neben einer herrlichen Natur, in der man auf Tiere wie den Braunbären oder den Bartgeier trifft, haben es die Bewohner verstanden, ihre Traditionen und ihre Kultur zu bewahren. Der Dialekt der aragonesischen Sprache, das cheso, ist eines ihrer Juwelen. Der „Urwald“ von Oza ist eine der schönsten Ecken der Pyrenäen. Ein wunderschöner Mischwald, bestehend aus Tannen, Kiefern und Buchen. Andere einzigartige Orte sind die spektakuläre Schlucht Boca del Infierno und das mit grünen Wiesen bezogene Tal von Guarrinza.

Das Städtchen Hecho/Echo, das dem Tal seinen Namen gibt, ragt wegen seines gut erhaltenen Stadtgebildes, das für seine besondere traditionelle Architektur berühmt ist, heraus. Ein Spaziergang durch seine Straßen bedeutet die Entdeckung einer Steinarchitektur, in der Tore, Mauern, Fenster, Balkonreihen und Kamine eine eigene Persönlichkeit erlangen. Die Kirche San Martín romanischen Ursprungs, von der man eine schöne Aussicht auf den Stadtkern, das ethnologische Museum Casa Mazo, wo man die traditionellen Trachten, die die Chesos (Bewohner des Tals Hecho/Echo) bis zum Ende des XX. Jahrhunderts trugen, bewundern kann, oder das zeitgenössische Skulpturenfreilichtmuseum hat, bilden ein ausreichend attraktives Panorama, um in diesem Ort zu verweilen.

Punkt 6

Von Hecho fahren Sie weiter auf der Straße in Richtung Norden, indem Sie den Ort über die Calle Cruz Alta verlassen. Nach 2,4 km erreichen Sie so das Kloster von Siresa.

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Von Hecho fahren Sie weiter auf der Straße in Richtung Norden, indem Sie den Ort über die Calle Cruz Alta verlassen. Nach 2,4 km erreichen Sie so das Kloster von Siresa.

Siresa restaurantlocal_hotel

Wenige Kilometer von Hecho/Echo entfernt, trifft man auf das imposante romanische Kloster San Pedro de Siresa (IX. Jahrhundert). Sein karolingischer Ursprung bezeugt den Einfluss des fränkischen Königreichs bei der Entstehung Aragons. Die heutige Pfarrkirche ist der einzige Zeuge des Klosterkomplexes San Pedro.

Das Äußere des Gebäudes ist faszinierend und seine bedeutende Größe drückt seinen vergangenen Glanz aus. Es hat einen Grundriss mit lateinischem Kreuz, eine halbkreisförmige Apsis und eine einzigartige westliche Säulenhalle. Verschiedene zugemauerte Halbkreisbögen bedecken den Rumpf des Kirchenschiffs zusammen mit starken Bogenpfeilern, die seine Kraft verstärken. Der Zugang zum Eingangsbereich ragt durch das schöne Tympanon mit dem traditionellen Christusmonogramm heraus. Die Kirche bildet zusammen mit dem netten Ort Siresa ringsherum einen der einzigartigsten Stadtkomplexe des gesamten Bezirks Jacetania. Die Überlieferung versichert, dass der aragonesische König Alfons I., der Kämpfer, im Taufbecken getauft wurde.

Punkt 7

Nach dem Ausflug nach Siresa fahren Sie zurück nach Hecho und durch den Ort hindurch, um dann auf dem Paseo San Antón rechts abzubiegen und auf die A-176 Richtung Ansó zu gelangen.

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Nach dem Ausflug nach Siresa fahren Sie zurück nach Hecho und durch den Ort hindurch, um dann auf dem Paseo San Antón rechts abzubiegen und auf die A-176 Richtung Ansó zu gelangen.

Ansó local_hotelrestaurant

Ansó ist ein monumentales Dorf, ein lebendiges Beispiel für die volkstümliche Architektur der Pyrenäen. Dieser Ort besitzt einen der am besten erhaltenen Stadtkerne der aragonesischen Pyrenäen. Zur historischen Stätte (geschütztes Kulturgut) erklärt und in die Liste der schönsten Dörfer Spaniens aufgenommen, verfügen seine Häuser mit charakteristischer Architektur über einen Reichtum an Galerien, Balkonreihen, zu Keilsteinen geformten Bögen und typischen Kaminen, die die breiten Ziegeldächer von Ansó krönen.

Aus seinen Häusern und Straßen, die aus dem Fluss gesammelten Stein entstehen, ragen ein mittelalterlicher Festungsturm aus dem XIV. Jahrhundert und die Pfarrkirche San Pedro (XVI. Jahrhundert) heraus. Die Bewohner von Ansó haben es verstanden, ihre Bräuche und Traditionen zu bewahren und Beweis dafür ist die Tracht, eine der prächtigsten und buntesten der Halbinsel. Die Tracht von Ansó ist eine der ältesten Europas und Erkennungsmerkmal des Tals. Die Tracht und ihre Geschichte kann man im Trachtenmuseum von Ansó kennenlernen.

Das Hängetal Aguas Tuertas (mit einem 5.000 Jahre alten megalithischen Dolmen) oder der Gebirgssee von Estanés mit smaragdgrünem Wasser sind zwei Beispiele der herrlichen Orte, die man in seinem Gemeindegebiet bewundern kann.

Punkt 8

Fahren Sie in Ansó erneut auf die A-176 und folgen Sie ihr Richtung Süden. Sie kommen dann an einen Punkt, an dem als Verlängerung dieser Straße die A-1602 beginnt, auf der Sie Richtung Berdún weiterfahren. Die Strecke ist 16,2 km lang und wird durch den Fluss Río Veral geprägt, dessen Ufer mal rechts und mal links die Straße begleitet und dabei eine beeindruckende Landschaft formt.

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Fahren Sie in Ansó erneut auf die A-176 und folgen Sie ihr Richtung Süden. Sie kommen dann an einen Punkt, an dem als Verlängerung dieser Straße die A-1602 beginnt, auf der Sie Richtung Berdún weiterfahren. Die Strecke ist 16,2 km lang und wird durch den Fluss Río Veral geprägt, dessen Ufer mal rechts und mal links die Straße begleitet und dabei eine beeindruckende Landschaft formt.

Foz de Biniés

Der Foz de Biniés ist ein spektakulärer Canyon zwischen Bedún und Ansó, der zum Gebiet gemeinschaftlicher Bedeutung (GGB) erklärt wurde und zur geschützten Landschaft der Schluchten von Fago und Biniés gehört.

Diese große Flussschlucht mit einer Länge von 5 Kilometern wurde vom Fluss Veral in einem jahrhundertelangen Prozess der Erosion der Kalksteine, die sein Flussbett formten, geöffnet. Das Ergebnis ist eine erstaunliche Landschaft, die zu einer der schönsten Schluchten der gesamten Pyrenäen mit mehr als 200 Meter hohen Steilwänden geführt hat. Misch- und Laubwälder verzieren die Berge mit beeindruckenden Eichen- und Steineichenwäldern. Am Fuße der Straße, nördlich der Schlucht in Richtung Ansó trifft man auf den Aussichtspunkt der Schlucht von Biniés, der mit Holztischen und einer Hinweistafel auf die Vögel, die beobachtet werden können, ausgestattet ist.

Punkt 9

Dieser Streckenabschnitt ist die Fortsetzung des vorherigen. Nachdem Sie eine Anhöhe erreicht haben, finden Sie einen Abzweig nach links nach Biniés, der Sie direkt in die Ortschaft führt.

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Dieser Streckenabschnitt ist die Fortsetzung des vorherigen. Nachdem Sie eine Anhöhe erreicht haben, finden Sie einen Abzweig nach links nach Biniés, der Sie direkt in die Ortschaft führt.

Biniés

Der Ort Biniés liegt am Eingang des Tals von Ansó, das an das von Hecho und Navarra angrenzt. In seinem Stadtkern ragen zwei Gebäude heraus: Die Pfarrkirche im Barockstil und der Burgpalast der Urriés.

Die Kirche, die dem Heiligen Erlöser gewidmet ist, besteht aus einem Kirchenschiff mit Seitenkapellen. Der Turm hat einen quadratischen Grundriss, der aus zwei Körpern besteht. Die Burg, die sich dominierend über eine weite Landschaft, durch die der Fluss Veral fließt, erhebt, ist in Privatbesitz und weist einen viereckigen kleinformatigen Grundriss auf, in dessen Ecken vier höhere Türme als die Wände, die sie verbinden, angeordnet sind. Dieser Burgpalast gilt als einer der bedeutendsten spätmittelalterlichen Festungen des Bezirks.

Punkt 10

Um nach Berdún zu gelangen, fahren Sie auf derselben Strecke zurück, auf der Sie nach Biniés hineingefahren sind, und fahren dann für 4,8 km auf der A-1602 Richtung Südwesten. Die Pyrenäenlandschaft und die Schlucht von Biniés lassen Sie jetzt hinter sich und auch die Mandelplantagen, um zu einer Ebene mit Kornfeldern zu gelangen.

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Um nach Berdún zu gelangen, fahren Sie auf derselben Strecke zurück, auf der Sie nach Biniés hineingefahren sind, und fahren dann für 4,8 km auf der A-1602 Richtung Südwesten. Die Pyrenäenlandschaft und die Schlucht von Biniés lassen Sie jetzt hinter sich und auch die Mandelplantagen, um zu einer Ebene mit Kornfeldern zu gelangen.

Berdún restaurantlocal_hotel

Der Weiler des Städtchens Berdún gruppiert sich auf dem Gipfel eines Hügels, von wo aus die weiten Getreidefelder von Canal de Berdún überblickt werden. Dieser Ort wurde zum Kulturgut des Jakobsweges erklärt. Wenn man durch seine Straßen spaziert, kann man noch Reste seiner früheren Festungsmauer sowie eines der vier Tore, über die er verfügte, erkennen.

Er bewahrt einen interessanten Stadtkern, wo die Fülle an Wappen und Wappenschildern an den Häusern von ihrer Bedeutung in der Geschichte erzählen. Herrliche Portale und andere architektonische und dekorative Details können in Palais und Herrenhäusern, wie dem des Markgrafen de La Cadena y Esclarín bewundert werden. Unter seinen Gebäuden ragt die monumentale Kirche Santa Eulalia heraus. Es handelt sich um einen großformatigen Stein- und Ziegelbau im Laufe verschiedener Bauphasen. In seinem Inneren ragt die Chorbrüstung und sein Chorpult, das Vordach und Chorgestühl, die Barockorgel und der der Heiligen Eulalia gewidmete Hochaltar heraus.

Punkt 11

Verlassen Sie den Ort Richtung Süden über die Plaza Mercadal und fahren Sie hinab, bis Sie den Stadtkern von Berdún hinter sich gelassen haben, und begeben Sie sich auf die N-240. Der Streckenabschnitt ist 9 km lang.

near_me Punkt 11

Verlassen Sie den Ort Richtung Süden über die Plaza Mercadal und fahren Sie hinab, bis Sie den Stadtkern von Berdún hinter sich gelassen haben, und begeben Sie sich auf die N-240. Der Streckenabschnitt ist 9 km lang.

Puente la Reina de Jaca local_gas_stationrestaurantlocal_hotel

Puente la Reina ist die Hauptstadt der Gemeinde, die außerdem Santa Engracia und Javierregay zusammenschließt. Es handelt sich um eine moderne Siedlung, die spontan an einem privilegierten Ort an der Straßenkreuzung in Richtung Pamplona, Jaca, Huesca, Valles de Hecho, Ansó und auch Aragüés del Puerto und Jasa entstand.

Diese moderne Ortschaft hat ihren Namen von einer ehemaligen mittelalterlichen Brücke, deren Reste sich ungefähr einen Kilometer flussaufwärts von der jetzigen verbergen. Auf dem gleichen Boden des modernen Viertels befand sich in mittelalterlichen Zeiten das Dorf oder Städtchen mit dem Namen Osturit oder Astorito. Astorito war Königssitz. Die Könige von Aragón besaßen dort Gebäude und ländliche Besitztümer. Im Calixtinischen Kodex des XII. Jahrhunderts erwähnt, galt es als eine der wesentlichen Etappen des Jakobsweges in Aragón. Dem Kloster Veruela gestiftet, ging es im XIII. Jahrhundert in den Besitz der Kirche von Jaca über und entvölkerte sich später.

Punkt 12

Verlassen Sie Puente la Reina de Jaca, indem Sie den Fluss Río Aragón überqueren, und folgen Sie der N-240 Richtung Osten. Sie werden dann an eine Kreuzung gelangen, an der Sie nach rechts abbiegen müssen, um auf die A-1603 Richtung Santa Cruz de la Serós und San Juan de la Peña zu gelangen. Der Streckenabschnitt ist 13,2 km lang.

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Verlassen Sie Puente la Reina de Jaca, indem Sie den Fluss Río Aragón überqueren, und folgen Sie der N-240 Richtung Osten. Sie werden dann an eine Kreuzung gelangen, an der Sie nach rechts abbiegen müssen, um auf die A-1603 Richtung Santa Cruz de la Serós und San Juan de la Peña zu gelangen. Der Streckenabschnitt ist 13,2 km lang.

Santa Cruz de la Serós restaurantlocal_hotel

Santa Cruz ist einer der Orte Aragóns, der seine traditionelle Architektur mit Steinhäusern mit ihrem typischen Fliesendach, schönen trichterförmigen mit Hexenscheuchen gekrönten Kaminen, Fenstern, Balkonen, Dächern… am besten bewahrt hat. Aber in Santa Cruz darf man den Besuch seiner zwei Kirchen nicht verpassen: Die monumentale Kirche Santa María und die Kirche San Caprasio. Mit ihren überwältigenden Formen ist die Kirche Santa María eines der Juwelen der aragonesischen Romanik des XII. Jahrhunderts und ihr mehrstöckiger Glockenturm ist zweifellos der spektakulärste der Romanik in Aragón. Die Kirche hat praktisch intakt überdauert, während verschiedene Nebengebäude des ehemaligen Klosters im Laufe der Zeit verschwunden sind. Im unteren Teil des Dorfes ist die Kirche San Caprasio zugleich erwähnenswert als Inbegriff der lombardischen Variante der Romanik des XI. Jahrhunderts.

Punkt 13

Fahren Sie in Santa Cruz de la Serós weiter auf der A-1603. Diese Strecke ist 8,2 km lang und verläuft auf einer Straße, die sich bis zu dem alten und dem neuen Kloster San Juan de la Peña schlängelt.

near_me Punkt 13

Fahren Sie in Santa Cruz de la Serós weiter auf der A-1603. Diese Strecke ist 8,2 km lang und verläuft auf einer Straße, die sich bis zu dem alten und dem neuen Kloster San Juan de la Peña schlängelt.

San Juan de la Peña restaurantlocal_hotel

Wenige Kilometer von Jaca entfernt, glänzt das Alte Kloster San Juan de la Peña mit eigenem Licht in der Liste der mittelalterlichen Schätze. Der Besuch dieses unter einer riesigen Felsmasse verborgenen Klosters ist eine Zeitreise bis zur Wiege des legendärsten Aragóns. Dieses wahre Juwel romanischer Kunst ist wegen seines historischen und künstlerischen Wertes eines der emblematischsten Bauwerke Aragóns, denn seine Mauern waren Zeuge der Entstehung des Königreichs.

In seinem Inneren, dessen umfassende Chronologie im X. Jahrhundert beginnt, ragen die ursprünglich mozarabische Kirche, der sogenannte Pantheon der Adligen, die 1094 geweihte Oberkirche und die schöne gotische Kapelle San Victorián heraus. Aber vor allem sticht der wunderschöne romanische Kreuzgang, wo die Kapitelle biblische Szenen großer Ausdruckskraft darstellen, und das im XVIII. Jahrhundert erbaute Königliche Pantheon im klassizistischen Stil hervor. Dieses Pantheon beherbergt bis zu 27 Gräber, unter denen die von Ramiro I., Sancho Ramírez und Pedro I. herausragen.

Ende der Route

In diesem Fall fahren Sie einfach auf derselben Strecke auf der A-1603 weiter, bis Sie nach 11,3 km auf einer ebenfalls sehr kurvenreichen Strecke nach Bernúes kommen. Hier können Sie sich auch auf die Hauptroute der Könige Aragoniens begeben, indem Sie auf die A-1205 fahren.

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In diesem Fall fahren Sie einfach auf derselben Strecke auf der A-1603 weiter, bis Sie nach 11,3 km auf einer ebenfalls sehr kurvenreichen Strecke nach Bernúes kommen. Hier können Sie sich auch auf die Hauptroute der Könige Aragoniens begeben, indem Sie auf die A-1205 fahren.

Bernués

Bernués liegt auf einem Hügel auf dem ehemaligen Königsweg von Saragossa nach Jaca südlich des Peña Oroel und der Gebirgskette San Juan de la Peña.

Typisches Beispiel einer Dorfstraße, der Stadtkern bewahrt beachtliche Beispiele  heimischer volkstümlicher Architektur wie die Casa Bisús, ein Haus des niederen Landadels aus dem XVII. Jahrhundert, oder die Casa Gairín aus dem XVIII. Jahrhundert. Die Pfarrkirche San Martín de Tours ist ein barockes Gebäude mit rechteckigem Grundriss und mit innen von buntem Stuck überzogenen Wänden, die das Bescheidene ihres Baus verschleiern. Dazu tragen die Altarbilder ihrer Kapellen und insbesondere der Maria Himmelfahrt gewidmete Hochaltar bei. Über dem Eingangsportal befinden sich die Reste eines romanischen Christusmonogramms unbekannter Herkunft.