Die Route des Wassers und des Mudéjar

Auf dieser Route entdecken wir Gebiete mit beeindruckenden Kontrasten und einer unvergleichlichen Vielfalt an Landschaften und einem Gebiet, das durch das Vorhandensein von Wasser geprägt ist. Hier treffen die hohen Gipfel, die über dem Moncayo Gebirge wachen, auf die herrlichen Wasserflächen, die die Thermalbäder und das üppige Monasterio de Piedra beleben. In dieser Region hinterlässt die Natur uns auch so schöne Landschaften wie die Schluchten (Hoces) der Jalón, Piedra und Mesa Flüsse oder die faszinierende Berge der Sierra de Armantes. Die Region verfügt über Dutzende von herrlichen Burgfestungen und Wälle. Aber das riesige Erbe endet nicht hier. Auf dieser Route entdecken wir herrliche Beispiele von Säulengängen, Renaissancepalästen oder die Gemälde des genialen Malers Goya in Calatayud. Spektakuläre Türme und Mudéjar Kirchen, die zum Weltkulturerbe erklärt wurden, wie Cervera de la Cañada, Torralba de Ribota oder Aniñón (wahre Juwelen der aragonischen Mudéjar-Kunst) erstrahlen in ihrem eigenen Licht. Von den Ruinen der römischen Bilbilis bis hin zu den wunderschönen Thermen von Alhama de Aragón aus dem 19. Jahrhundert gibt es viele großartige Enklaven, die uns dieses Gebiet bietet.

Interessante Details

  • Entfernung:
    145,2 km

    Geschätzte Zeit ohne Stopps:4h 3min

    Empfohlene Phasen: 4

Empfohlene Phasen

    1. Alhama de Aragón-Cervera de la Cañada-Aniñón
    2. Aniñón-Calatayud
    3. Calatayud – Monasterio de Piedra
    4. Monasterio de Piedra-Calmarza
    1. Calmarza – Monasterio de Piedra
    2. Monasterio de Piedra – Calatayud
    3. Calatayud – Aniñón
    4. Aniñón – Cervera de la Cañada – Alhama de Aragón

Routenkarte

Interessante Hinweise und Punkte

Herzlichen Glückwunsch, Sie werden die Slow Driving Route genießen "Die Route des Wassers und des Mudéjar".
Folgen Sie unseren nachstehend angegebenen Hinweisen und verpassen Sie keine Details dieser so wunderbaren Orte! Auf geht's!

Routenpunkte "Die Route des Wassers und des Mudéjar"

VERLASSEN

Alhama de Aragón ist ein Ort der Provinz Zaragoza, in Aragonien.

near_me VERLASSEN

Alhama de Aragón ist ein Ort der Provinz Zaragoza, in Aragonien.

Alhama de Aragón restaurantlocal_gas_stationlocal_hotel

Alhama liegt am linken Ufer des Jalóns und ist auf drei Seiten von hohen Hügeln umgeben, wobei die andere Seite offen für die Ebene des Flusses ist. Man kann nicht von Alhama sprechen, ohne seine prächtigen Thermalbäder zu erwähnen (ein echter, Jahrhunderte währender Motor der Wirtschaft). Der größte Reichtum des Ortes liegt in seinen Thermalquellen, die bereits von Römern und Arabern genutzt wurden. Es gibt acht Quellen in Alhama, aber der spektakulärste Winkel in Alhama ist ein in Spanien einzigartiger Thermalsee mit einer Fläche von zwei Hektar und einem großen Strom von kristallklarem Wasser, das bei 34º C sprießt.

Alhama besitzt ein malerisches Stadtzentrum, welches das Ergebnis muslimischer Herrschaft ist. Es gibt gute Beispiele für volkstümliche Architektur wie das Rathaus, das Casa Palacio Haus (ein prächtiges Beispiel für perfekt restaurierte aragonische Zivilarchitektur aus dem 16. Jahrhundert) oder der Palast der Familie Padilla, nur wenige Meter vom vorherigen entfernt.

Unter den Denkmälern ist die Natividad Kirche im Barockstil mit ihrem Mudejar-Turm erwähnenswert. Von besonderem Interesse ist die Dekoration von traditionellem Mudéjar-Putz, der die Gewölbe bedeckt. Über dem Ganzen ragt auch der luftige weiße Steinturm seiner Burg heraus, das älteste Gebäude, wahrscheinlich aus dem 14. Jahrhundert.

Punkt 1

Verlassen Sie Alhama de Aragón über die N-II in Richtung Ateca. Nach 12,5 Km sind Sie am Ziel.

near_me Punkt 1

Verlassen Sie Alhama de Aragón über die N-II in Richtung Ateca. Nach 12,5 Km sind Sie am Ziel.

Ateca restaurantlocal_gas_stationlocal_hotel

Die Stadt mit einem uraltem Ursprung, die im mittelalterlichen Epos `Cantar de Mío Cid´ erwähnt wird, befindet sich in einer privilegierten Lage auf einem Hügel am Zusammenfluss der Flüsse Jalón und Manubles.

Aus der Ferne sind die schlanken Profile von zwei Türmen, die sich im Stadtbild abheben, gut sichtbar: der Uhrturm aus dem 16. Jahrhundert und der Glockenturm der Santa María Kirche, die als solche eines der ikonischen Denkmäler des Weltkulturerbes des aragonischen  Mudejar der UNESCO ist. Der Uhrturm, der seit seinem Bau sehr schief steht, befindet sich an einem Ende der Burg, die heute als Unterkunft genutzt wird. Der monumentale Tempel von Santa María wurde um das 14. Jahrhundert herum erbaut, im 16. Jahrhundert erweitert und im Barock umfassend reformiert. Aufgrund seiner Schlankheit und Monumentalität ist der Turm das herausragendste Element mit einer schönen Keramik- und Ziegeldekoration, die dem ältesten Teil der Kirche des 14. Jahrhunderts vorausgeht.

Die mittelalterliche Stadt war von einer Stadtmauer umgeben, und drei der vier Tore sind noch erhalten. Unter seinem Erbe stehen ebenfalls die San Francisco Kirche und das Rathaus hervor (ein typischer aragonesischer Palast aus dem 18. Jahrhundert mit einer Warenbörse, Balkonen und einer Galerie mit Pfeilerbögen).

Punkt 2

Verlassen Sie Ateca über die N-II. Nehmen Sie weiter vorne de A-1502. Nach 11,0 Km erreichen Sie Moros.

near_me Punkt 2

Verlassen Sie Ateca über die N-II. Nehmen Sie weiter vorne de A-1502. Nach 11,0 Km erreichen Sie Moros.

Moros local_hotel

Moros ist der erste Ort, auf wir treffen, wenn wir das Tal des Manubles Flusses von Ateca aus betreten. Der malerische Ort befindet sich auf einem Felsvorsprung; daher wird die Struktur des Ortes durch enge, fast parallele auf verschiedenen Ebenen Gassen bestimmt, die miteinander auf steilen Durchgängen verbunden sind. Der Ortskern hat alle Eigenschaften eines mittelalterlichen Dorfes mit den Ruinen der Mauer-bewehrten Burg hoch oben auf dem Felsen bewahrt.

Gegen Mitte des Ortes hin, auf der Felsrippe, die über dem Ort thront, stehet die Santa Eulalia Kirche. Sie ist in einem einfachen Mudéjar-Stil im 14. Jahrhundert erbaut. Das jetzige Aussehen stammt aus der Renovierung der Kirche im 17. und 18. Jahrhundert.

Außerhalb des Ortes befinden sich weitere interessante Winkel, wie der zum Fluss parallele Wehr und die Virgen de la Vega Einsiedelei aus dem 18. Jahrhundert. Ein Spaziergang auf den Pfaden, die das Tal des Manubles durchqueren, ist immer lohnenswert, um Aussichtspunkt wie den von San Blas und beeindrucken senkrechte Felswände wir die der Mallos de las Cálcamas zu entdecken.

Punkt 3

Verlassen Sie Moros über die A-1502, um weiter vorne die A-2504 zu nehmen und die 14,0 Km bis Cervera de la Cañada zurückzulegen.

near_me Punkt 3

Verlassen Sie Moros über die A-1502, um weiter vorne die A-2504 zu nehmen und die 14,0 Km bis Cervera de la Cañada zurückzulegen.

Cervera de la Cañada restaurant

Im Tal des Ribota Flusses erstreckt sich Cervera de la Cañada entlang eines sanften Hügels neben der Landstraße N-234. Der Ort war Schauplatz des Krieges zwischen Aragón und Kastilien im 14. Jahrhundert. (Krieg der „Pedros“)

Am höchsten Punkt des Ortes und neben den Resten einer alten Festung erhebt sich dominante die Santa Tecla Kirche. Der Tempel wurde zum Kulturerbe erklärt und ist eine der Kirchen, welche die UNESCO hervorhob, als sie den Mudéjar Aragonés zum Weltkulturerbe erklärte. (Der Mudéjar Aragonés wurde in die Liste aufgenommen, weil er weltweit einen eigenen Stil besitzt, in einem guten Zustand erhalten ist und wegen seiner unübertroffenen Schönheit. Die Kirche ist ein Beispiel der Festungs-Kirchen und dank einer Inschrift in ihrem Inneren wissen wir, dass der Bau im Jahre 1426 unter dem Baumeister Mahoma Ramí. fertiggestellt wurde. Ihr nüchternes Äußeres, ohne Ornamente, lässt in keiner Weise den dekorativen Reichtum des Innenraums erahnen. Hinter der Tür wird diese Einfachheit zu einer reich verzierten Welt, die sich in einer chromatischen und ornamentalen Explosion entfaltet, die auf gotischen und Mudéjar Bild- und Skulptur Elementen basiert.

Punkt 4

Verlassen Sie Cervera über die Landstraße Sagunto-Burgos/N-234, um weiter vorne auf der A-2504 DIE 3,0 Km bis Aniñón zurückzulegen.

near_me Punkt 4

Verlassen Sie Cervera über die Landstraße Sagunto-Burgos/N-234, um weiter vorne auf der A-2504 DIE 3,0 Km bis Aniñón zurückzulegen.

Aniñón restaurantlocal_hotel

Aniñón liegt am Fuße der Sierra de la Virgen Berge, in der Nähe des Ribota Flusses. Am Fuße des Hügels steht die Virgen del Castillo Pfarrkirche; sie ist sowohl außen wie innen beeindruckend. Die Kirche ist das Ergebnis einer Reihe von Bauten seit dem 14. Jahrhundert, und ist von alten Zinnen umgeben – ein sicheres Zeichen, dass die Kirch einst eine Festung oder eine Burg war. Der ältere Teil ist im Mudéjar Stil gehalten: der Glockenturm und der monumentale und mächtige westliche Giebel (die Fassade dieser Kirche zusammen mit der Wand der Pfarrkirche von La Seo sind wahrscheinlich die beiden besten Mudéjar-Beispiele in Aragon). Beide Elemente, Turm und Fassade, haben eine schöne geometrische Dekoration mit Keramikeinlagen und sind ein Juwel der Mudejar-Architektur im Ribota Tal zusammen mit Santa Tecla in Cervera de la Cañada und San Félix in Torralba de Ribota.

Außer der Kirche ist Aninón en Bummel ohne Hast in seinen gekalkten Straßen wert, die zum großen Teil ihren mittelalterlichen Charakter erhalten haben. Das Puerta de la Villa Tor, das alte Spittal, heute Rathaus, das Öl Interpretationszentrum sowie die drei Einsiedeleien sind einen Besuch ohne Hast wert.

Punkt 5

Verlassen Sie Aniñón über die Calle Mosén Jacinto Verdaguer in Richtung hin zur A-234. Nach nur 10 Minuten haben Sie Torralba de Ribota erreicht.

near_me Punkt 5

Verlassen Sie Aniñón über die Calle Mosén Jacinto Verdaguer in Richtung hin zur A-234. Nach nur 10 Minuten haben Sie Torralba de Ribota erreicht.

Torralba de Ribota local_hotel

Torralba de Ribota liegt am rechten Ufer des Ribota Flusses, am Fuße des Sierra de la Virgen Gebirges. Es scheint, dass der Name des Ortes vom Turm aus weißem Stein aus dem 14. Jahrhundert in der Nähe des Ortes stammt. Zu dieser Zeit begann auch der Bau der San Félix Pfarrkirche.

San Félix ist eine Kirchen-Festung mit islamischen Elementen am Kopfende und spätgotischen an ihrem Fuß. Der Tempel ist ein Meisterwerk des aragonesischen Mudéjar, das sehr gut erhalten ist und seit dem 15. Jahrhundert kaum Veränderungen unterzogen wurde. Der andere Grund ist, dass es sich um ein Bauwerk von großen Ausmaßen handelt, mit prächtigem Kopfteil, Rippengewölbe, Fenster und Gemälde. Die spektakulären Ornamente sind der leuchtende Punkt dieses einzigartigen Gebäudes. Das Innere ist ein komplettes Ensemble aus Farben, Formen und Bildmotiven, das den gesamten Tempel schmückt, ohne einen einzigen Punkt ohne Dekoration zu lassen. Der durchbrochene Putz bedeckt Bögen und Okuli und simuliert eine exquisite Spitze, die das Licht auf diffuse Weise filtert. Die Außendekoration basiert auf Friesen.  . Eine ganze Reihe von Texturen von Farben, Volumina, Licht und Schatten, die die Kirche in einer luxuriösen Verpackung umgeben.

Punkt 6

Verlassen Sie Torralba über die Calle Moral und biegen Sie links ab hin zur N-234. Biegen Sie weiter vorne rechts gegen Camino de las Pozas ab.

near_me Punkt 6

Verlassen Sie Torralba über die Calle Moral und biegen Sie links ab hin zur N-234. Biegen Sie weiter vorne rechts gegen Camino de las Pozas ab.

Sierra de Armantes Gebirge

Zwischen den Flüssen Manubles, Ribota und Jalón gelegen ist diese einer der charakteristischsten und kaum zu findenden Mondlandschaften. Eine Landschaft von großer Schönheit, mit Schluchten und Hügeln gesprenkelt, und dominiert von Gips in den unteren Bereichen und von Ton und Lehm in den höheren Lagen, was ihr einen seltsamen Kontrast zwischen rötlichen und weißen Tönen verleiht. Der Wind und das Wasser haben schöne Felsformationen mit launischen, schlanken und eleganten Formen gebildet. Dieser Erosionsprozess ist verantwortlich für die sogenannten „Castillos“, fantastische geologische Formationen, die über diesem Gebirge herrschen.

Um zu diesem Ort zu gelangen muss der Reise die alte Landstraße nach Soria nehmen, bevor er Soria erreicht. Der Weg ist unverkennbar, mit Kiefern auf beiden Seiten. Es handelt sich um einen Rundweg bis zum Mirador de la Cruz de Armantes Aussichtspunkt. Der Aufstieg erfolgt über die Bartolina Schlucht und der Rückweg über die hübsche Salto Schlucht. Der höchste Punkt der Route ist der Mirador de la Cruz de Armantes Aussichtspunkt (mit einem großen, schwarzen Eisenkreuz). Von hier aus geht er wunderbare Blick über alle Täler, die Orte Villarroya de la Sierra, Villalengua und Moros und das Sierra de la Virgen – Gebirge.

Punkt 7

Verlassen Sie die Sierra über Camino de las Pozas geradeaus, um nach 7,1 Km Calatayud zu erreichen.

near_me Punkt 7

Verlassen Sie die Sierra über Camino de las Pozas geradeaus, um nach 7,1 Km Calatayud zu erreichen.

Calatayud restaurantlocal_gas_stationlocal_hotel

Die Geschichte der Stadt Calatayud geht auf das römische Bilbilis zurück. Die Ayub Burg, die der Stadt ihren Namen verleiht, ist islamischen Ursprungs. Der muslimische Einfluss war jahrhundertelang gut sichtlich in wunderbaren Beispielen der Mudéjar-Kunst, die heute zum UNESCO Weltkulturerbe erhoben wurde. Gute Beispiele davon sind: die San Andrés, San Pedro de los Francos und Nuestra Señora de la Peña Kirchen, sowie de Santa María und Santo Sepulcro Stiftskirchen. Die San Juan el Real Kirche enthält noch Pendentif-Gemälde des jungen Goya.

Eindrucksvoll ist der Spaziergang durch die Straßen des alten Judenviertels, schmal, gewunden und mit all ihrem mittelalterlichen Flair.

Aber auch beim Spaziergang durch die anderen Straßen kann man den Reichtum von Calatayud entdecken. Von den Palästen des 16. Jahrhunderts und früher bis hin zu zivilen Gebäuden wie dem Rathaus, dem Palast des Barons de Warsage, Sesé, Erlueta, Pujadas oder der Plaza de España-Platz. Vergessen wir nicht die Tore der Mauer wie die von Terrer oder Zaragoza. Die Region hat eine der vier Herkunftsbezeichnungen für Wein in Aragón: den D.O. Calatayud, mit Weinen von ausgezeichneter Qualität und anerkanntem Prestige.

Punkt 8

Nahmen Sie ab Calatayud die Ronda Campieles. Nehmen Sie auf dem Kreisel die zweite Ausfahrt und fahren Sie weiter bis Bilbilis.

near_me Punkt 8

Nahmen Sie ab Calatayud die Ronda Campieles. Nehmen Sie auf dem Kreisel die zweite Ausfahrt und fahren Sie weiter bis Bilbilis.

Bilbilis

Das Municipium Augusta Bilbilis befindet sich in 5 Km Entfernung von Calatayud und errang den Status einer römischen Stadt zu Zeiten des Kaisers Augusts. 1931 wurden die Ruinen zum Monumento Histórico Artístico erklärt, und im Jahr 1985 in den Katalog der Kulturgüter aufgenommen. Im Jahr 2002 wurde die Stätte zum Conjunto de Interés Cultural Categoría Zona Arqueológica erklärt.

Der Ort Bilbilis wurde auf einer keltisch-iberischen Siedlung gegründet. Der Ort umfasste die Bámbola, San Paterno und Santa Bárbara Hügel. Vom Ort aus wurden die natürlichen Übergänge vom Ebro-Tal zur Hochebene hin kontrolliert,  was Bilbilis zum wirtschaftlichen, politischen und administrativen Zentrum einer großen Region machte, die zum größten Teil mit der heutigen Region Comarca de Calatayud zusammenfällt. Seine Blüte erlebte Bilbilis im ersten Jahrhundert; in jenen Jahren wurden seine emblematischen Gebäude errichte (das Forum, die Thermen und das Theater). Während der Zeit der Kaiser Augustus, Tiberius und Calígula prägte Bilbilis sin eigenes Geld. Die große Krise erreichte die Stadt im dritten Jahrhundert, und im fünften Jahrhundert was Bilbilis bereits eine verlassene Stadt. Ab dem Mittelalter wurden in Bilbilis Steine für den Bau des islamischen und christlichen Calatayud gebrochen, und diese Ausbeute reichte bis in das 20. Jahrhundert.

Ein Besuch der Ruinen sollte mit einem Besuch des Museo de Calatayud abgeschlossen werden. Das Museum stellt die wichtigsten zurückgewonnen archäologischen Funde aus. 

Punkt 9

Von Bilbilis aus gegen Nordosten, nehmen Sie Richtung auf Huérmeda. Hier beginnt die Hoces del Jalón Schlucht.

near_me Punkt 9

Von Bilbilis aus gegen Nordosten, nehmen Sie Richtung auf Huérmeda. Hier beginnt die Hoces del Jalón Schlucht.

Die Hoces del Río Jalón Schluchten

Der Jalón Fluss durchfließt mehrere gebirgige und felsige Strecken auf seinem Weg hin zum Ebro Fluss. So geschieht es in den als “Hoces del Jalón” Schluchten zwischen dem Weiler Huérmeda und ungefähr dem Dorf Morata. Kurz nachdem wir das Huérmeda Viertel (in Calatayud) hinter uns gelassen haben, finden wir das Villalbilla-Gelände, ein hübscher Ort, in dem der Ribota Fluss in den Jalón mündet.

Hier, wo die Straße den Campiel Pass hochfährt, wird die Straße schmaler. Kurz bevor die Abfahrt endet finden wir links die Piste, die zum kleinen Kleinwasserkraftwerk, den Damm und die alten Pulverlager des spanischen Heeres. Es handelt sich um künstliche Höhlen, die in den Felsen von La Mora gegraben wurden und bis vor kurzem als Lager für Material und Munition dienten. Von der Spitze dieses Felsens aus haben wir einen spektakulären Panoramablick auf das Jalón-Tal und den Ribota Fluss. Der Fluss wird unseren Weg am Fuss einer wunderbaren Klippe begleiten. Der Weg schlängelt sich 15 Km langt durch die Berge der Sierras de la Virgen Vicor in einer schönen und schroffen Landschaft. Wenig später warten die Orte Embid de la Ribera, Paracuellos de la Ribera und Saviñán auf uns; sehr hübsche Orte, in denen wir eine Rast einlegen können.

Punkt 10

Verlassen Sie Huérmedes, um die N-234 zu nehmen. Nehmen Sie weiter vorne die E-90/A-2 und N-234 in Richtung Paracuellos del Jiloca. Nach 12,0 Km sind Sie am Ziel.

near_me Punkt 10

Verlassen Sie Huérmedes, um die N-234 zu nehmen. Nehmen Sie weiter vorne die E-90/A-2 und N-234 in Richtung Paracuellos del Jiloca. Nach 12,0 Km sind Sie am Ziel.

Paracuellos de Jiloca restaurant

Der Ort befindet sich am linken Ufer des Jiloca Flusses. Im 11. Jahrhundert errichteten die muslimischen Besatzer die Xiloca Burg auf einem Felsvorspung, der das Flusstal dominiert. Von der Burg sind nur noch Reste erhalten. Auf diesem Felsvorspung wurde auf den Fundamenten der Burg im 16. Jahrhundert die San Miguel Kirche errichte. Es handelt sich um einen Tempel im soäten Mudéjar Stil mit nur einem Schiff, von dem die monumentalen Ausmasse des Gebäudes und der Mudéjar-Turm sehenswert sind.

Besonders erwähnenswert ist das Thermalbad des Ortes. Paracuellos ist für das schwefelhaltige Wasser seiner zwei Quellen bekannt, die seit dem 19. Jahrhundert Teil eines Thermalbadwes sind. Im Jahre 2008 wurde eines der eurpaweit grössten und modernsten Thermalbäder mit schwefelhaltigen Quellen eingewiht, (2.500 M2 Thermalbad, Schönheits- und Entspannungsbehandlungen). Die Anlage  verfügt über Spazierwege und Gärten inmitten einer üppigen Vegetation, die in Kombination mit milden Temperaturen im Winter und kühlen Sommern eine beruhigende und belebende Wirkung ausübt.

Punkt 11

Verlassen Sie Paracuellos über die Avenida Valencia/N-234. Nehmen Sie weiter vorne de A-202, um nach 15,4 Km Munébrega zu erreichen.

near_me Punkt 11

Verlassen Sie Paracuellos über die Avenida Valencia/N-234. Nehmen Sie weiter vorne de A-202, um nach 15,4 Km Munébrega zu erreichen.

Munébrega restaurantlocal_gas_stationlocal_hotel

Der Ort befindet zwischen den Rambla del Molino und Olivo Schluchten. Hier wurden die Reste keltisch-iberischer Siedler gefunden.

Im 14. Jahrhundert wurde die Kirche der Nuestra Señora de la Asunción im Mudéjar Stil errichte, obwohl doe Kirche im 16. und 17. Jahrhundert im gotischen Stil umgebaut wurde. Zwei hohe, viereckige Zwillingstürme aus Ziegelstein flankieren das Gebäude. Der Bau sticht wegen seiner Dimensionen im Vergleich zum Ortskern ins Auge. In der Kirche befindet sich ein Museum mit zwei Sälen; der erste Saal befindet sich in einem ehemaligen CXhor des 17. Jahrhunderts, und der zweite im ehemaligen Pfarrhaus aus dem 16. Jahrhundert.

Im Ort stehen fünf Brunnen, die der Besucher während eines ausgeruhten Spazierganges entdecken kann.

Punkt 12

Verlassen Sie Munébrega über die A-202, bis Sie nach 12,3 Km Nuévalos erreichen.

near_me Punkt 12

Verlassen Sie Munébrega über die A-202, bis Sie nach 12,3 Km Nuévalos erreichen.

Nuévalos restaurantlocal_gas_stationlocal_hotel

Nuévalos liegt auf einem Hügel, der den Zusammenfluss von Piedra und Ortíz dominiert, neben dem Tranquera Stausee. Die Burg wurde im 14. Jahrhundert auf einem Ausläufer mit Blick auf die fruchtbare Ebene des Piedra Flusses erbaut. Die San Julián und Santa Basilisa Kirche wurde im 16. Jahrhundert auf einer kleinen gotischen Einsiedelei auf einem Felsvorsprung neben den Ruinen der Burg errichtet.

Die Gewässer des Tranquera Stausees befinden sich zum Teil in der Gemeinde und machen Buévalos zu einer sehr geeigneten Touristenattraktion für Wassersport und Angeln.

In der Valdehierro Schlucht, 5 Km vom Ort entfernt, stehen Salzgewinnungsanlagen, die seit dem 13. Jahrhundert und bis in das 20. Jahrhundert in Betrieb waren. (Dann wurden sie mangel Profitabilität aufgegeben.) Die Salinen waren die Jahrhunderte über im Besitz verscgiedener Verwalter, unter ihnen die Bewohner von Nuévales und die Mönche des Monasterio de Piedra. Heute befinden sich die Salzgewinnungsanlagen in einem ausserordentlich guten Zustand, sowohl die Holzkanäle, die das Salzwasser transportierten, als auch die Teiche, in denen es gelagert wurde, bis es verdunstet war und das Salz gewonnen wurde.

Punkt 13

Verlassen Sie Nuévalos über die A-202. Nach 3,3 Km haben Sie das Kloster Monasterio de Piedra erreicht.

near_me Punkt 13

Verlassen Sie Nuévalos über die A-202. Nach 3,3 Km haben Sie das Kloster Monasterio de Piedra erreicht.

Monasterio de Piedra restaurantlocal_hotel

Wenn es einen Ort gibt, in dem sich die Kunst, die Natur und das Wasser die Hand reichen, dann ist es das Monaterio de Piedra Kloster.

Das Kloster befinder sich im Ortsgebiet von Nuévales und ist ein Naturpark, in dem der Piedra Flusss in der Pracht eines grünen Parks, eine Reihe von imposanten und wunderlichen Wasserfällen, einen See mit kristallklarem Wasser und Höhlen von beeindruckender Schönheit gebildet hat. Der Park bietet uns ein erfreuliches Erlebnis dank einer etwa zweieinhalbstündigen Tour durch einen ungewöhnlichen Garten, wo uns das Geräusch von Wasser in den Wasserfällen, Höhlen und Seen durch einen Ort der Träume führt. Darüber hinaus können Sie von März bis Oktober eine große Ausstellung über den freien Flug von Greifvögeln genießen.

Abgerundet wird der Besuch durch eine Führung durch das Zisterzienserkloster aus dem 12. Jahrhundert, von dem noch mehrere Räume besichtigt werden können und das verschiedene Kunststile kombiniert. Man sagt, dass in diesen Räumen die erste Schokolade auf dem europäischen Kontinent hergestellt wurde. Hier befindet sich auch das Museum der Weine der Herkunftsbezeichnung Calatayud, das uns in abechslungsreicher Weise alle Geheimnisse dieses Getränks enthüllt.

Punkt 14

Nehmen Sie ab Monasterio de Piedra die A-202. Nachdem Sie durch Nuévalos gefahren sind, nehmen Sie die A-1501, um nach 11,1 Km Ibdes zu erreichen.

near_me Punkt 14

Nehmen Sie ab Monasterio de Piedra die A-202. Nachdem Sie durch Nuévalos gefahren sind, nehmen Sie die A-1501, um nach 11,1 Km Ibdes zu erreichen.

Ibdes restaurantlocal_hotel

Der Ort befindet sich auf einem Hügel am linken Ufer des Mesa Flusses. Die San Miguel Arcángel Kirche ist ein spätgotischer Tempel aus rötlichem Sandsteinmauerwerk, der im 16. Jahrhundert über einem anderen Tempel aus dem 14. Jahrhundert errichtet wurde. In Ort befinden sich mehrere Herrenhäuser, darunter das Rathaus (ein Renaissancegebäude aus dem 16. Jahrhundert), das Palastgebäude in der Rúa-Straße Nr. 5 oder das Palastgebäude in der Monreales Straße.

Die Gruta de las Maravillas (Grotte der Wunder) befindet sich am Fleckchen San Juan. Diese Höhle, die etwa 50.000 Jahre alte Stalaktiten und Stalagmiten enthält, besteht aus zwei 15 und 46 Meter langen Galerien. In der Nähe befindet sich der Paradera Wasserfall, ein hübscherWasserfall des Flusses Mesa in einer malerischen Gegend.

Punkt 15

Nehmen Sie ab Ibdes die A-1501, bis Sie nach 7,5 Km Jaraba erreicht haben.

near_me Punkt 15

Nehmen Sie ab Ibdes die A-1501, bis Sie nach 7,5 Km Jaraba erreicht haben.

Jaraba restaurantlocal_hotel

Jaraba liegt am  Ufer des Mesa Flusses. Die Umgebung von Jaraba besticht durch die grosse Schlucht, die der Fluss auf seinem Weg nach Calmarza geformt hat, mit imposanten rötlichen Kalkstaien Wänden.

Im Erbe des Ortes ist das Santuario de la Virgen de Jaraba Heiligtum am Beginn der Barranco de la Hoz Seca Schlucht bemerkenswert. Das ist eines der Winkel mit dem grössten natürlichen Charm im Jalón Tal. Ebenfalls interessant ist ein Besuch des Transfiguración Kirche im Ortskern. Unter der Zivilarchitektur ist besonders das Rathaus oder der “Monument des Wassers“ Brunnen, der kürzlich mit sienen grossen Dimensionen errichte worden ist.

Der Ort Jaraba lebt von und für seine thermalen Gewásser. Mit seinen drei Thermalbädern ist der Ort so etwas wie eine Grossmacht der Thermalbäder. Mitte des 19. Jahrhunderys wurden die heutigen Bäder erbaut. Sie sind vor kurzem zum “Bien de Interés Turístico de Aragón” erklärt worden.

In die Barranco de la Hoz Seca Schlucht führt ein 3 Km langer Weg, der auf der Landstrasse von Jaraba nach Calmarza beginnt. Am Eingang der Schlucht überrascht der Blick auf das bereits erwähnte Heiligtum. In dieser Kartslandschaft finden wir zahlreiche Viehställe und alte Kalköfen, die kürzlich wiederhergestellt wurden und in der Vergangenheit von den Nachbarn genutzt wurden. Weiter geht es nach rechts hinauf zu den westlichsten levantinischen Höhlenmalereien der Halbinsel in einem Schutzraum im Benedí-Felsen, neben der Schlucht.

Punkt 16

Nehmen Sie ab Jaraba die A-1501 2,6 Km bis zum Cañón del Río Mesa.

near_me Punkt 16

Nehmen Sie ab Jaraba die A-1501 2,6 Km bis zum Cañón del Río Mesa.

Hoces del Río Mesa Schlucht

Der Mesa Fluss entspringt in der Provinz Guadalajara und betritt die Provinz Aragón, indem der eine 5 Km lange Schlucht zwischen Calmarza und Jaraba bildet. Das ist die sogenannte Hoces del Río Mesa Schlucht (die zum “Espacio de Interés Turístico de Aragón” erklärt worden ist). Beim Wandern durch das Innere der Schlucht beeindrucken die spektakulären senkrechten Wände auf beiden Ufern des Flusses, die bis zu 100 Meter hoch sind.

 

Die von Kletterern sehr geliebte Schlucht beherbergt eine der grössten Gänsegeierkolonien der Halbinsel. Die Schlucht ist auch ein Vogelschuzgebiet und ein Lugar de Interés Comunitario. Im klaren und sauberen Wasser des Mesa Flusses leben zahlreiche Fischarten, und der Fluss ist teilweise für freies Fischen freigegeben. Im Talgrund, am Flussufer, steht ein Wald mit Weißpappeln, Pappeln und Weiden. Die geologischen Eigenschaften des Gebietes machen es geeignet für die Ausübung von sportlichen Aktivitäten wie Klettern, Radfahren….. Es gibt auch ausgeschilderte Wanderwege: Sendero de la Pedriza, Los Miradores, GR-24…. von geringer Schwierigkeit.

Ende der Route

Begeben Sie sich am dem Mesa Fluss in Richtung Süden auf der A-1501 hin zur Z-453, um nach 4,5 Km Calmarza zu erreichen.

near_me Ende der Route

Begeben Sie sich am dem Mesa Fluss in Richtung Süden auf der A-1501 hin zur Z-453, um nach 4,5 Km Calmarza zu erreichen.

Calmarza

Sechs Kilometer von Jaraba entfernt liegt Calmarza auf einem Felsvorspung in der “Hoces del Río Mesa” Schlucht. Die gut erhaltene Natur, die die Ortschaft umgibt, macht diese Gemeinde zu einem idealen Paradies zum Entspannen, wobei die beeindruckende Schlucht die Landschaft dominiert. Hier sind die Kontraste spektakulär, die sich zwischen den trockenen felsigen Strecken und prächtigen Feldern abwechseln, die von den Gewässern des Flusses Mesa bewässert werden.

In seinem Erbe ragt die Asunción Kirche heraus. Es handelt sich um ein Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, das auf einem früheren errichtet wurde, von dem die Eingangstür mit einem Rundbogen erhalten geblieben ist. Der Torre del Señorío oder Palafox Turm ist ein Zivilgebäude, das am Rande des Hanges steht. Es handelt sich um ein Gebäude aus massivem Mauerwerk, das mit Quadersteinen in den Ecken verstärkt ist und gegen das Jahr 1500 errichtet wurde.

Der Wasserreichtum des Flusses Mesa ermöglicht es uns, neben der Gemeinde einen kleinen Wasserfall zu finden, der als Pozo Redondo (runder Brunnen) bekannt ist. Um ihn beobachten zu können, wurde ihm ein Aussichtspunkt vorgelagert, der über eine Holztreppe erreichbar ist.

Die natürlichen Sehenswürdigkeiten in der Nähe von Calmarza haben es ermöglicht, mehrere ausgeschilderte Wanderwege vorzubereiten.